Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Der Parkwächter wird richtig böse

Oh, wie überschlugen sich die Moderatoren und Ankündiger der schönen neuen Welt. Disney habe endlich ein Herz für unsere Schwulen entdeckt und dieser Sorte Mensch endlich eine Hauptrolle zukommen lassen.

Theo! Das Biest bei Nacht

Als schlechtes Beispiel war uns Holgi, seines Zeichens Moderator eines klassische Musik spielenden Senders auf die Nerven gegangen. Wie supi toll und überaus spritzig die Szenen unserer homosexuellen Filmhelden seien.

Die Zahl der Lobhudeler, Lobpreiser und sonstiger Ohrbläser war Legion. Entsprechend die Reaktionen der Gegenseite. Disney habe sein wahres Gesicht gezeigt und mache statt schöner Kinderfilme für die ganze Familie nun zeitgeistmäßige Verbeugungen für eine bestimmte Klientel.

Unsere Neigung den Film zu sehen war nicht gerade besonders groß, ehrlicherweise muss ich gestehen, so ziemlich bei Null. Durch Zufall haben wir dann in der letzten Woche den Trailer gesehen.

Schwulenwerbung hin, Schwulenwerbung her. Der Film versprach absolut romantische zwei Stunden Unterhaltung bei bester Qualität, der Preis für die DVD war mit sechs Euronen und ein bisschen durchaus akzeptabel.

Der Film war umwerfend. Am Wochenende haben wir ihn geschaut, zum Weinen schön. Vier Pakete Tempos sind drauf gegangen, aber jedes Einzelne war die Tränen wert. Eine Symphonie aus Farben und Tönen und perfekter Animation ließ uns dahinschmelzen. Unser Resümee war eindeutig: Das Biest war wesentlich faszinierender als der zum Schluss befreite schnöselige Prinz.

Als der Film in den Kinos anlief waren, wie oben erwähnt, die Publikationen voll Lobes ob der Homosexuellen. Mich wunderte damals, wie schnell diese Stimmen verstummten, als der Film endlich gezeigt wurde. Nie hatte Disney übler gezeichnete Bösewichte ins Rennen geschickt. Kapt‘n Hook, der böse Onkel oder Cruela sind Waisenknaben gegenüber diesem Duo Infernale. Konnten anfangs noch Gaston und sein schleimiger Kumpel den einen oder anderen Lacher produzieren, so wandelte sich das Bild im Laufe des Filmes zu üblen, selbstsüchtigen Betrügern und Mördern. Klasse.

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