Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Im September blühen Bauerngärten auf

Der Knilch trank seine Milch, schlabberte sie weg ... Verdorri, was reimt sich auf wegMarathonman, Ironman, Schaschlikman, und, und, und. Die Auszeichnungen sind Legion, die unser dichtender Höchstleistungssportler in seinem langen Leben eingeheimst hat.

Wie er wurde was er ist und dazu den ganzen nebensächlichen Rest, also seine Vorlieben, seine Lieblingsspeisen, sein  Lieblingseis und warum er immer Theo verkloppen wollte, schildert er jetzt höchstpersönlich, unser

Ritter ohne Fehl und Tadel Adel: Bingobongo!

Jeden Tag einen 1000 km Waldlauf

Sport ist nun einmal meine Leidenschaft. Ich übe aber nicht nur Sportarten, die mit Kraft zu tun haben, aus. Nein, es macht mir auch Spaß, solche Sportarten auszuüben, die die Geschicklichkeit herausfordern. Zum Beispiel reite ich gerne. Aber das erst seit ein paar Jahren. Vorher ging das nicht. Weil ich aufpassen musste. Der Affe Theo hat immer versucht mit meiner Freundin Jenny anzubandeln. Und dagegen habe ich ganz entschieden etwas gehabt. Jenny meinte immer, Theo mache doch nur Spaß.

Aber mir ist der Spaß vergangen, wenn ich Theo bei Jenny gesehen habe. Dann hätte ich am Liebsten … aber dagegen hat Jenny was gehabt.

Selten habe ich Zeit, die schöne Landschaft zu bewundern

Geändert hat sich das erst, als Anni zu uns kam. Das ist jetzt auch schon viele Jahre her. Erst hat Anni dem Affen gesagt, er solle sich zurückhalten, aber der hat das nicht gemacht. Und dann, haste nicht gesehen und bautz, lag Theo im Müll.

Ich bin Weltmeister im 555 km toter Mann schwimmen

Ha! Das hat mich gefreut. Da Anni immer mit uns zusammen war – damals noch gaaanz ruhig und bescheiden, hatte kaum ein Wort rausgekriegt – traute sich Theo nicht mehr so richtig zu uns. Na ja, zwei- oder dreimal ist er noch von Anni in den Müll geworfen worden. Aber dann war auch Schluss mit seiner dummen Art. Und ich konnte endlich reiten lernen. Und wie. Von klein nach groß habe ich mich vorgearbeitet.

Bingobongo: Ritter ohne Furcht und Tadel

Anni hat sich in der Zeit auch geändert. Aus der kleinen schüchternen Anni ist eine Anni geworden, die unbedingt Theater spielen wollte. Und ich durfte dann auch mitmachen. Die erste Rolle hat mir sehr gut gefallen. Da habe ich einen Kutscher gespielt. Da habe ich dann auch meine Liebe zum Reiten entdeckt. Im Übrigen ist die Rolle des Kutschers die wichtigste in dem Stück „Die gestiefelte Anni – eine Geschichte ohne Grimm“.

Das ist Rosinante, meine Lieblingsreitkuh

Hinterher durfte ich dann fast nur noch Minister spielen. Das hat mir nicht so sehr gefallen. Nicht nur, weil diese Rollen für die Stücke nicht so wichtig waren, da gab es auch wenig zu tun. Sportlich meine ich. Als Kutscher konnte ich das Pferdegespann so richtig scheuchen. Das Pferdegespann ist von Knuddel gespielt worden. Ich glaube, diese Rolle hat ihm auch am meisten zugesagt. Hinterher war er dann immer der Anführer der gefährlichen Elchgang. Ich glaube, diese Rolle gefiel im auch nicht so besonders. Immer Rauben, Morden und Kaugummi auf den Boden spucken … ich weiß nicht.

Aber jetzt habe ich genug über mich gesagt.

Ja. Ach so, da gibt es auch noch eine schöne Musik über mich. Wie ich 2020 Olympisches Gold gewinnen werde. Echt Klasse.

Titel: Der Kuhritt

Album: Ein ruhiger Tag

Interpreten: Anni Freiburgbärin von Huflattich & Druckersrocken

Jetzt aber: Tschüss.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.