Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Der goldene Oktober läd zu herrlichen Herbstspaziergängen ein. Besonders gern besucht wird der Mühlenpark mit seinen täglichen Aufführungen der Geschichte eines tapferen Riesenbezwingers namens Don Bingo ähh Don Bong

Deutschland

(Rosensteinpark) Das Deutschland-vor-Huhn hat die Faxen dicke, nicht erst seit die Kartoffelkanakenmannschaft glorreich in den Sumpf gestampft wurde.

Teichhuhn vor der Auswanderung

Das Deutschland-vor-Huhn wandert aus. Nach Belgien, den Gerüchten zu Folge. Dass die belgische Flagge (schwarz-gold-rot) mit schwarz-rot-gold nicht ganz korrekt vom Deutschland-vor-Huhn dargestellt wird … was soll‘s. Wird wohl nicht so sehr ins Gewicht fallen.

Dafür stimmt die Richtung der Streifen in der belgischen Flagge.

Tel Aviv, wie der längsgestreifte Franzose zu sagen pflegt.

In Deutschland herrschen katastrophale Zustände. Ausbeutung und Hungerlohn sind die Ursachen, Massenunterkünfte in schrecklichen Zuständen die traurige Regel.

Wir, also ich und meine Redaktion, sind der Meinung, so darf es nicht weiter gehen. Es muss etwas getan werden! Runter vom Sofa, rein in die Demo!

Diese Biene ist glücklich

Wir wissen genau, dass jeder Bescheid weiß und trotzdem passiert nichts. So geht das nicht!

Wir rufen auf: Wehrt euch, bevor alles ruiniert ist!!!

Wir dürfen nicht tatenlos zusehen, wie tausende und abertausende systematisch vom… Weiterlesen

1954 kam Kalle als Spätheimkehrer zurück. Am 4. 7. erreichte er endlich arm aber frei den Rosensteinpark.

Kalle am 4. 7. 1954 vor Bernies Kneipe

Kalle am 4. 7. 1954 vor Bernies Kneipe

Doch niemand war da. Also ging Kalle zu Bei Bernie, seiner früheren Stammkneipe und konnte zum ersten Mal in seinem Leben ein Fußballspiel im Fernsehen miterleben. Deutschland gegen Ungarn. Die die bis dahin unbesiegten Ungarn führten 1:0. Dann leitete Rahn den Ausgleich ein, dann schoss Rahn das Siegestor. „Tor, Tor, Tor“ . Kalle war nicht mehr zu halten.

Ab dieser Zeit war Kalle bei jedem Spiel seiner Deutschen Nationalmannschaft. Als die deutsche Firma Telefunken 1968 – das blamable Wimbledontor lag gerade zwei Jahre zurück – die Farbe erfand, da ließ Kalle sich Schwarz-Rot-Gold färben und war fortan das Deutschland-vor-Huhn, der deutsche Nationalvogel.

Kalle ab 1968 in Farbe: Schwar, Rot, Gold

Kalle ab 1968 in Farbe: Schwar, Rot, Gold

Kalle erlebte gute und schlechte Zeiten mit seiner Nationalmannschaft. Nach 1954 wurde er noch 1974 und 1990 Fußballweltmeister.

Doch zwischen ihm und der Nationalmannschaft knirschte es immer mehr. Bei der Weltmeisterschaft 2014, die Deutsche Nationalmannschaft wurde mit einem Hintern- und Nasenpopler noch einmal Weltmeister, legte Kalle ein letztes bravouröses Stück der Fan-Verehrung auf’s Parkett.

Kalle beim Tabledance: So geh'n die Deutschen

Kalle beim Tabledance: So geh’n die Deutschen

Der Argentinier-Tango „So geh‘n die Deutschen, die Deutschen gehen so“, ging viral durch die sozialen Netze. Für Kalle hatte die Deutsche Nationalmannschaft im Laufe der Jahre immer weiter an Wert verloren, waren seiner Meinung nach kaum noch echte Enthusiasten wie damals Rahn oder Seeler in der Mannschaft vertreten und so war der letzte Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte, die Nominierung zweier Türken, die öffentlich ihren türkischen Präsidenten huldigten.

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